Loginbox
Trage bitte in die nachfolgenden Felder Deinen Benutzernamen und Kennwort ein, um Dich einzuloggen.
Home »
Empfehlenswerte Campingplätze - Links »
Italien »
CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba
CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba
grischa 
Wohnwagenfreund
Geschlecht: 
Herkunft:
Ein
Alter: 77
Beiträge: 66
Dabei seit: 02 / 2013
Wohnwagen: Fendt Opal 560 SRF, Mover Truma SER, ALKO-Trailer Control

Wohnwagenfreund

Herkunft:
EinAlter: 77
Beiträge: 66
Dabei seit: 02 / 2013
Wohnwagen: Fendt Opal 560 SRF, Mover Truma SER, ALKO-Trailer Control
Betreff: CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba - Gepostet: 08.02.2013 - 11:27 Uhr -
Guten Tag.
Kennt jemand diesen Platz und welche Strasse würdet ihr mit einem längeren Wohnwagengespann von Portoferraio nach Marina di Campo wählen ?
Es gibt da die Variante über Procchio oder aber die Strasse in Richtung Porto Azzuro über Lacona nach Marina di Campo.
Ich hoffe auf Antworten und würde mich darüber sehr freuen.
Freundliche Grüsse
Grischa
Kennt jemand diesen Platz und welche Strasse würdet ihr mit einem längeren Wohnwagengespann von Portoferraio nach Marina di Campo wählen ?
Es gibt da die Variante über Procchio oder aber die Strasse in Richtung Porto Azzuro über Lacona nach Marina di Campo.
Ich hoffe auf Antworten und würde mich darüber sehr freuen.
Freundliche Grüsse
Grischa
Sorry wenn mein Deutsch nicht perfekt ist, meine Wurzeln sind im Romanisch sprechenden Graubünden. Graubünden, die Ferienecke der Schweiz :ok
Herzliche Canpergrüsse, Grischa
Unterwegs mit Seat Tarraco, AWD, 195 PS, 400 Nm, 2400 kg Anhängelast, verfolgt von einem Dreamliner Fendt Opal 560 SRF
Herzliche Canpergrüsse, Grischa
Unterwegs mit Seat Tarraco, AWD, 195 PS, 400 Nm, 2400 kg Anhängelast, verfolgt von einem Dreamliner Fendt Opal 560 SRF
Bedankomat ![]() |
Dschamba 
Wohnwagenfreund
Geschlecht: 
Herkunft:
Alter: 64
Beiträge: 4866
Dabei seit: 01 / 2008
Wohnwagen:

Wohnwagenfreund

Herkunft:
Alter: 64
Beiträge: 4866
Dabei seit: 01 / 2008
Wohnwagen:
Betreff: Re: CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba - Gepostet: 08.02.2013 - 16:08 Uhr -
Hallo Grischa,
ich kann dir da leider auch nicht weiterhelfen, ich hätte aber als alter Italienfahrer eine Frage an dich.
Was kostet die Fähre mit WoWa nach Elba und zurück?
Elba würde mich auch interessieren.
ich kann dir da leider auch nicht weiterhelfen, ich hätte aber als alter Italienfahrer eine Frage an dich.
Was kostet die Fähre mit WoWa nach Elba und zurück?
Elba würde mich auch interessieren.
grischa 
Wohnwagenfreund
Geschlecht: 
Herkunft:
Ein
Alter: 77
Beiträge: 66
Dabei seit: 02 / 2013
Wohnwagen: Fendt Opal 560 SRF, Mover Truma SER, ALKO-Trailer Control

Wohnwagenfreund

Herkunft:
EinAlter: 77
Beiträge: 66
Dabei seit: 02 / 2013
Wohnwagen: Fendt Opal 560 SRF, Mover Truma SER, ALKO-Trailer Control
Betreff: Re: CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba - Gepostet: 08.02.2013 - 17:57 Uhr -
Hallo Dschamba.
Früher war Toremar ewas günstiger als Moby. Heute gehören beide Fährgesellschaften zusammen und es werden die gleichen Preise angewandt. Doch nun zu Deiner Frage.
Ich zahle für die Hin- und Rückfahrt mit 2 Erwachsenen Personen, 1 Auto mit ca. 5 m Länge und dem Wohnwagen mit ca. 7.80 m Länge inkl. Versicherung für eine allfällige Stornierung der Überfahrt ziemlich genau € 280.--. Es ist also keine billige Angelegenheit, die Schönheit der Insel entschädigt aber sicher dafür
Früher war Toremar ewas günstiger als Moby. Heute gehören beide Fährgesellschaften zusammen und es werden die gleichen Preise angewandt. Doch nun zu Deiner Frage.
Ich zahle für die Hin- und Rückfahrt mit 2 Erwachsenen Personen, 1 Auto mit ca. 5 m Länge und dem Wohnwagen mit ca. 7.80 m Länge inkl. Versicherung für eine allfällige Stornierung der Überfahrt ziemlich genau € 280.--. Es ist also keine billige Angelegenheit, die Schönheit der Insel entschädigt aber sicher dafür
Sorry wenn mein Deutsch nicht perfekt ist, meine Wurzeln sind im Romanisch sprechenden Graubünden. Graubünden, die Ferienecke der Schweiz :ok
Herzliche Canpergrüsse, Grischa
Unterwegs mit Seat Tarraco, AWD, 195 PS, 400 Nm, 2400 kg Anhängelast, verfolgt von einem Dreamliner Fendt Opal 560 SRF
Herzliche Canpergrüsse, Grischa
Unterwegs mit Seat Tarraco, AWD, 195 PS, 400 Nm, 2400 kg Anhängelast, verfolgt von einem Dreamliner Fendt Opal 560 SRF
Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 08.02.2013 - 17:58 Uhr von grischa.
Dschamba 
Wohnwagenfreund
Geschlecht: 
Herkunft:
Alter: 64
Beiträge: 4866
Dabei seit: 01 / 2008
Wohnwagen:

Wohnwagenfreund

Herkunft:
Alter: 64
Beiträge: 4866
Dabei seit: 01 / 2008
Wohnwagen:
Betreff: Re: CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba - Gepostet: 08.02.2013 - 19:31 Uhr -
Danke für die Info,
das wird sowieso erst nächstes Jahr ein Thema für uns, dieses Jahr ist der Urlaub schon fix.
das wird sowieso erst nächstes Jahr ein Thema für uns, dieses Jahr ist der Urlaub schon fix.
grischa 
Wohnwagenfreund
Geschlecht: 
Herkunft:
Ein
Alter: 77
Beiträge: 66
Dabei seit: 02 / 2013
Wohnwagen: Fendt Opal 560 SRF, Mover Truma SER, ALKO-Trailer Control

Wohnwagenfreund

Herkunft:
EinAlter: 77
Beiträge: 66
Dabei seit: 02 / 2013
Wohnwagen: Fendt Opal 560 SRF, Mover Truma SER, ALKO-Trailer Control
Betreff: Re: CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba - Gepostet: 08.02.2013 - 19:42 Uhr -
Gerne geschehen Dschamba
Mir wurde in anderen Foren die Strecke über Procchio empfohlen. Erstens kürzer und zweitens weniger Steigungen und demzufolge auch weniger Gefällestrecken. Ich habe mit gEarth.de mal beide Strecken abgegoogelt und komme zum gleichen Schluss. Ich werde hier nach der Rückkehr von Elba berichten, denn ich werde auf den vorgesehenen Inseltouren beide Strecken begutachten.
Mir wurde in anderen Foren die Strecke über Procchio empfohlen. Erstens kürzer und zweitens weniger Steigungen und demzufolge auch weniger Gefällestrecken. Ich habe mit gEarth.de mal beide Strecken abgegoogelt und komme zum gleichen Schluss. Ich werde hier nach der Rückkehr von Elba berichten, denn ich werde auf den vorgesehenen Inseltouren beide Strecken begutachten.
Sorry wenn mein Deutsch nicht perfekt ist, meine Wurzeln sind im Romanisch sprechenden Graubünden. Graubünden, die Ferienecke der Schweiz :ok
Herzliche Canpergrüsse, Grischa
Unterwegs mit Seat Tarraco, AWD, 195 PS, 400 Nm, 2400 kg Anhängelast, verfolgt von einem Dreamliner Fendt Opal 560 SRF
Herzliche Canpergrüsse, Grischa
Unterwegs mit Seat Tarraco, AWD, 195 PS, 400 Nm, 2400 kg Anhängelast, verfolgt von einem Dreamliner Fendt Opal 560 SRF
Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 08.02.2013 - 19:42 Uhr von grischa.
Roland B. 
Wohnwagenfreund
Geschlecht: 
Herkunft:
Bönen
Alter: 59
Beiträge: 61
Dabei seit: 11 / 2005
Wohnwagen: TEC 720 RDK am Haken eines Hyundai H1

Wohnwagenfreund

Herkunft:
BönenAlter: 59
Beiträge: 61
Dabei seit: 11 / 2005
Wohnwagen: TEC 720 RDK am Haken eines Hyundai H1
Betreff: Re: CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba - Gepostet: 27.05.2015 - 09:26 Uhr -
Wie ist denn der Platz, würde mich auch mal interessieren weil meine Frau mal genitalien will, äääääh ich meine "gen Italien"
Das einzige, was ein Ozelot braucht, ist ein Ozelot !
grischa 
Wohnwagenfreund
Geschlecht: 
Herkunft:
Ein
Alter: 77
Beiträge: 66
Dabei seit: 02 / 2013
Wohnwagen: Fendt Opal 560 SRF, Mover Truma SER, ALKO-Trailer Control

Wohnwagenfreund

Herkunft:
EinAlter: 77
Beiträge: 66
Dabei seit: 02 / 2013
Wohnwagen: Fendt Opal 560 SRF, Mover Truma SER, ALKO-Trailer Control
Betreff: Re: CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba - Gepostet: 27.05.2015 - 09:39 Uhr -
Hallo Roland B.
Den CP Ville degli Ulivi kann ich nur empfehlen. Wir waren vor 2 Jahren dort und reisen ganz bestimmt wieder mal auf die wunderschöne Insel. Nachstehend ein paar Eindrücke unseres letzten Aufenthaltes. Viel Spass beim Lesen !
Dieser kleine Reisebericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist auch kein geschichtlich gefärbter Exkurs.
Der Legende nach verbrachte Venus mal ihre Mussestunden über hoch dem Tyrrenischen Meer und spielte gedankenverloren mit ihrer Perlenkette. Dabei zerriss die Kette und die Perlen fielen genau dort ins Meer, wo sich dann die Inseln Elba, Gorgona, Capraia, Pianosa, Montecristo, Giglio und Giannutri formten. Daher nennt man insbesondere Elba die Perle des Mittelmeeres.
Napoleon, der einst die Geschicke Europas lenkte, wurde auf Elba in die Verbannung geschickt. Er blieb aber auch da nicht untätig und so huldigen ihm die Elbaner auch heute noch eine fast kultische Verehrung, denn Napoleon hat der Insel auch Anerkennung und Wohlstand gebracht.
Dank seiner reichen Erz- und Mineralienvorkommen war die kleine Insel in Form eines Fisches begehrt und umkämpft.
Die mit Abstand grösste Insel im Tyrrenischen Meer liegt zwischen dem Festland und der Insel Korika. Bei guten Wetter sieht man nebst dem Festland auch die Inseln Korsika, Capraia, Giannutri, Giglio (berühmt berüchtigt wegen dem Unglück des Kreuzfahrtschiffes der Reederei Costa), Montecristo (Der Roman „Der Graf von Montecristo“) und Pianosa.
Elba hat eine Fläche von 223 km2, liegt ca. 10 km vom Festlandhafen Piombino (eine schreckliche Stadt) und 50 km von Korsika entfernt. Die Küstenlinie beträgt 147 km, die höchste Erhebung, der Monte Capanne ist 1019 m hoch. Die Aussicht auf dem Capanne ist einfach grandios.
Einzigartig auf Elba sind die intakte Natur (grosse Gebiete stehen unter Naturschutz) und die herrlichen Strände
Wer enge und kurvenreiche Strassen liebt, der ist auf Elba genau richtig. Wir haben sowohl den Ost- als auch den wunderschönen Westteil der Insel abgefahren und dabei so manches verträumt wirkende Städtchen besucht. Erwähnenswert sind Portoferraio (hieher hat uns die Fähre von Piombino gebracht), Marina di Campo, Marciano Marina, Marciano, Proggio, Poggio (hier sollte man unbedingt dem Gourmetlokal „Publius“ einen Besuch abstatten), Capoliveri, Porto Azzuro, Rio n’Elba und Cavo. In etlichen kleinen Städtchen im Osten der Insel findet man sehenswerte Mineralienmuseen. Mehr als 150 Mineralienarten sind auf Elba zu finden. Aber Achtung, man sollte die Steine vorallem in Naturschutzgebieten und alten Abbaugebieten liegen lassen, den sonst drohen empfindlich hohe Geldstrafen, sofern man erwischt wird.
Viele der kleinen und wildromantischen Orte liegen hoch oben am Berg, weitab vom Meer. Diese Baulage wurde wohl gewählt, um allfällig nahende Feinde möglichst frühzeitig zu erkennen. Zeugnis davon legen auch die diversen Festungsanlagen auf Elba ab.
Sehenswert sind die Festungsanlagen in Portoferraio. So z.B. das Forte Falcone, das Forte Stella sowie die Bastione Imperatrice. Die Villa die Mulini (hier lebte Napoleon) war während unseres Elba-Aufenthaltes wegen umfangreicher Renovationsarbeiten leider geschlossen.
Wir haben uns zudem auch eine Fahrt mit dem Glasbodenboot „Nautilus“ am Marciano-Marina zu den reichen Fischgründen und einem im Meer liegenden alten Schiffswrack bei Pomonte gegönnt. Dieser Ausflug begeistert vorallem die Kinder und ist vorteilhaft bei ruhiger See zu unternehmen.
Ausflüge und Besichtigungen enden meist in einem der zahlreichen Restaurants. Pizzerien gibt es am laufenden Band. Wir aber haben vornehmlich die kleinen und versteckten Osterias besucht und dort inseltypisches Essen und Elba Rosso genossen. Meeresfrüchte stehen auf der Insel natürlich an erster Stelle der Speisekarte.
Die Hinfahrt haben wir via den Gotthard-Strassentunnel – Mailand – Parma – Livorno – Piombino bewältigt. Der Verlad auf die Fähre, notabene wegen flotter Fahrweise 3 Stunden vor der gebuchten Überfahrt, ging flott und ohne Aufsetzer des Wohnwagens über die Bühne. Das Personal von Moby Line war freundlich und kompetent, das Meer ruhig und die Schiffspassage tat dem Magen nicht schlechtes an. Etwas nervöser seitens des Moby-Personals gestaltete sich dann das Verlassen der Fähre in Portoferraio, den das Wohnwagenheck drohte aufzuschlagen. Dank unterlegter Kokosmatten wurde dieses Problem vom aufmerksamen Personal aber entschärft.
Gewöhnungsbedürftig ist der Kreisverkehr auf Elba. Manche Kreisel sind auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen. Das entsprechende Schild steht erst unmittelbar bei der Einfahrt und man muss verdammt aufpassen, dass man den rasant fahrenden Einheimischen nicht ungewollt die Vorfahrt nimmt.
Die Strasse von Portoferraio via Proggio nach Marina di Campo ist auch mit einem 2.50 m breiten Wohnwagen absolut kein Problem, sofern der Gegenverkehr auf seiner Fahrspur bleibt. Wie überall in Italien wird sehr defensiv gefahren und es wird mit Händen und Füssen kommuniziert.
Gemäss unseren Erfahrungen bereiten die Hauptverkehrsstrassen auf Elba uns Gespannfahrern keinerlei Probleme. Kurven sollte man aber gewissentlich ausfahren und solche mit engen Radien langsam befahren, denn es ist wie überall, die Einheimischen kennen die Strecke aus dem eff eff und schneiden schon mal Kurven. Man merkt dem italienischen Staat die Krise an den Flickwerken auf den Strassen an. Einzelne Streckenabschnitte sind regelrechte Rüttelpisten und die Ortsverbindungsstrassen im Inneren der Insel sind ein Mittelding zwischen Asphalt- und Naturpiste.
Der reservierte CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo war die absolut richtige Wahl. Mauro, der Platzchef, war extrem hilfsbereit und hat uns jeden Wunsch erfüllt. Sowas habe ich noch auf keinem CP erlebt. Ich habe ihm das auch entsprechend gedankt, sodass er sehr verlegen wurde. Die Sanitäranlagen sind alt aber immer blitzsauber. Das in unserer Nähe stehende Sanitärgebäude wurde von 2 Damen den ganzen Tag immer wieder auf Hochglanz gebracht. Überall auf dem Gelände stehen Container für Karton, Glas, Plastik und Hausmüll. Diese Container wurden auch während der Vorsaison täglich geleert. Unsere Parzelle war gegen 120 m2 gross, bot Schatten und Sonne zugleich. Selbstverständlich waren Strom-., Wasser- und Abwasseranschluss vorhanden und ersparten mir so das lästige Schleppen von Frisch- und Abwasser. Die Stromzufuhr ist italienüblich mit 6 A abgesichert. Zuwenig für den mitgeschleppten Wasserkocher, zuwenig für den Staubsauger zusammen mit der Nespressomaschine, genügend für TV, SAT-Receiver und Nespressomaschine plus Beleuchtung im Wohnwagen.
Nachdem ich eine SIM-Karte von drei.at und einen Simlock-Modemstick gekauft hatte, diese beiden Teile sich aber nicht erkannt haben, wollte ich vor Ort einkaufen. Meine CP-Nachbarn hatten auf dem CP aber mit keiner SIM und mit keinem Stick Empfang. So habe ich halt auf das WiFi des CP gesetzt und mich für € 15.-- die Woche ins CP-Netz eingeloggt. Dieses war wenigstens recht schnell und lief unterbruchsfrei.
Was soll ich sonst noch schreiben ? Wir haben uns ins kleine und wunderschöne grüne Inselreich verliebt. Da für 2013 schon alle Urlaubstage verplant sind, werden wir im September 2014 für mindestens 3 – 4 Wochen auf Elba weilen.
Zuwenig warm war für mich die Wassertemperatur im Meer und knapp annehmbar die Wassertemperatur im riesigen Pool. Mein Schatz hat das Wellnesscenter und das Schwimmbad rege benutzt, ich habe mich lieber der Planung von Ausflügen im Trockenen gewidmet. War mir was Wasser zu kalt, hat meiner Traumfrau die zeitweise kühle Luft nicht so zugesagt. Sie im Langarm-Shirt und langer Hose, ich oben ohne und in Shorts. Irgendwie verkehrte Welt.
Ach ja, die Rückfahrt mit der Fähre von Portoferraio nach Piombino war für viele Passagiere des Guten zuviel. Es war ein Würgen und Brechen überall. Wegen sehr hohem Wellengang stampfte und rollte das Fährschiff praktisch ununterbrochen und die Stewards verteilten Kotzbeutel im Akkord. Ich habe währenddessen eine kotzfreie Zone aufgesucht und mir eine Pizza und ein Aqua Minerale gegönnt. Mein Schatz wollte es mir erst nicht glauben, dass Essen und Trinken gut gegen die Seekrankheit ist, hat aber, nachdem sie das Resultat bei mir gesehen hat, auch eine Coke getrunken und danach war ihr deutlich wohler.
Von der Fahrt über Genua haben uns Italienvielfahrer wegen schlechten Strassen und vielen Kurven vehement abgeraten. Wir haben diese landschaftlich reizvolle Variante trotzdem gewagt und haben zwar Kurven aber keine schlechten Autobahnabschnitte vorgefunden. Um 10:30 haben wir uns von den tollen Nachbarn und Mauro verabschiedet und wegen einer langen Staustunde bei Luzern das Gespann kurz nach Mitternacht vor dem Haus abgestellt.
Zu den Kosten : je eine Vignette für Auto und Wohnwagen bei Benutzung der CH-Autobahnen = total Fr. 80.—(die brauchen wir als Schweizer aber so oder so), Autobahngebühren in Italien ca. € 100.--, Fähre inkl. Rücktrittsversicherung für unser 13 m langes Gespann = € 285.--, CP-Gebühren für 14 Übernachtungen genau € 375.--. Dieselverbrauch für die zurückgelegten 1700 km = 180.5 Liter bei Dieselpreisen von € 1.40 in der Schweiz und bis € 1.68 in Italien. An den Autobahntankstellen wollten die gar € 1.90 für einen Liter Diesel.
Elba wir kommen wieder.
Den CP Ville degli Ulivi kann ich nur empfehlen. Wir waren vor 2 Jahren dort und reisen ganz bestimmt wieder mal auf die wunderschöne Insel. Nachstehend ein paar Eindrücke unseres letzten Aufenthaltes. Viel Spass beim Lesen !
Dieser kleine Reisebericht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist auch kein geschichtlich gefärbter Exkurs.
Der Legende nach verbrachte Venus mal ihre Mussestunden über hoch dem Tyrrenischen Meer und spielte gedankenverloren mit ihrer Perlenkette. Dabei zerriss die Kette und die Perlen fielen genau dort ins Meer, wo sich dann die Inseln Elba, Gorgona, Capraia, Pianosa, Montecristo, Giglio und Giannutri formten. Daher nennt man insbesondere Elba die Perle des Mittelmeeres.
Napoleon, der einst die Geschicke Europas lenkte, wurde auf Elba in die Verbannung geschickt. Er blieb aber auch da nicht untätig und so huldigen ihm die Elbaner auch heute noch eine fast kultische Verehrung, denn Napoleon hat der Insel auch Anerkennung und Wohlstand gebracht.
Dank seiner reichen Erz- und Mineralienvorkommen war die kleine Insel in Form eines Fisches begehrt und umkämpft.
Die mit Abstand grösste Insel im Tyrrenischen Meer liegt zwischen dem Festland und der Insel Korika. Bei guten Wetter sieht man nebst dem Festland auch die Inseln Korsika, Capraia, Giannutri, Giglio (berühmt berüchtigt wegen dem Unglück des Kreuzfahrtschiffes der Reederei Costa), Montecristo (Der Roman „Der Graf von Montecristo“) und Pianosa.
Elba hat eine Fläche von 223 km2, liegt ca. 10 km vom Festlandhafen Piombino (eine schreckliche Stadt) und 50 km von Korsika entfernt. Die Küstenlinie beträgt 147 km, die höchste Erhebung, der Monte Capanne ist 1019 m hoch. Die Aussicht auf dem Capanne ist einfach grandios.
Einzigartig auf Elba sind die intakte Natur (grosse Gebiete stehen unter Naturschutz) und die herrlichen Strände
Wer enge und kurvenreiche Strassen liebt, der ist auf Elba genau richtig. Wir haben sowohl den Ost- als auch den wunderschönen Westteil der Insel abgefahren und dabei so manches verträumt wirkende Städtchen besucht. Erwähnenswert sind Portoferraio (hieher hat uns die Fähre von Piombino gebracht), Marina di Campo, Marciano Marina, Marciano, Proggio, Poggio (hier sollte man unbedingt dem Gourmetlokal „Publius“ einen Besuch abstatten), Capoliveri, Porto Azzuro, Rio n’Elba und Cavo. In etlichen kleinen Städtchen im Osten der Insel findet man sehenswerte Mineralienmuseen. Mehr als 150 Mineralienarten sind auf Elba zu finden. Aber Achtung, man sollte die Steine vorallem in Naturschutzgebieten und alten Abbaugebieten liegen lassen, den sonst drohen empfindlich hohe Geldstrafen, sofern man erwischt wird.
Viele der kleinen und wildromantischen Orte liegen hoch oben am Berg, weitab vom Meer. Diese Baulage wurde wohl gewählt, um allfällig nahende Feinde möglichst frühzeitig zu erkennen. Zeugnis davon legen auch die diversen Festungsanlagen auf Elba ab.
Sehenswert sind die Festungsanlagen in Portoferraio. So z.B. das Forte Falcone, das Forte Stella sowie die Bastione Imperatrice. Die Villa die Mulini (hier lebte Napoleon) war während unseres Elba-Aufenthaltes wegen umfangreicher Renovationsarbeiten leider geschlossen.
Wir haben uns zudem auch eine Fahrt mit dem Glasbodenboot „Nautilus“ am Marciano-Marina zu den reichen Fischgründen und einem im Meer liegenden alten Schiffswrack bei Pomonte gegönnt. Dieser Ausflug begeistert vorallem die Kinder und ist vorteilhaft bei ruhiger See zu unternehmen.
Ausflüge und Besichtigungen enden meist in einem der zahlreichen Restaurants. Pizzerien gibt es am laufenden Band. Wir aber haben vornehmlich die kleinen und versteckten Osterias besucht und dort inseltypisches Essen und Elba Rosso genossen. Meeresfrüchte stehen auf der Insel natürlich an erster Stelle der Speisekarte.
Die Hinfahrt haben wir via den Gotthard-Strassentunnel – Mailand – Parma – Livorno – Piombino bewältigt. Der Verlad auf die Fähre, notabene wegen flotter Fahrweise 3 Stunden vor der gebuchten Überfahrt, ging flott und ohne Aufsetzer des Wohnwagens über die Bühne. Das Personal von Moby Line war freundlich und kompetent, das Meer ruhig und die Schiffspassage tat dem Magen nicht schlechtes an. Etwas nervöser seitens des Moby-Personals gestaltete sich dann das Verlassen der Fähre in Portoferraio, den das Wohnwagenheck drohte aufzuschlagen. Dank unterlegter Kokosmatten wurde dieses Problem vom aufmerksamen Personal aber entschärft.
Gewöhnungsbedürftig ist der Kreisverkehr auf Elba. Manche Kreisel sind auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen. Das entsprechende Schild steht erst unmittelbar bei der Einfahrt und man muss verdammt aufpassen, dass man den rasant fahrenden Einheimischen nicht ungewollt die Vorfahrt nimmt.
Die Strasse von Portoferraio via Proggio nach Marina di Campo ist auch mit einem 2.50 m breiten Wohnwagen absolut kein Problem, sofern der Gegenverkehr auf seiner Fahrspur bleibt. Wie überall in Italien wird sehr defensiv gefahren und es wird mit Händen und Füssen kommuniziert.
Gemäss unseren Erfahrungen bereiten die Hauptverkehrsstrassen auf Elba uns Gespannfahrern keinerlei Probleme. Kurven sollte man aber gewissentlich ausfahren und solche mit engen Radien langsam befahren, denn es ist wie überall, die Einheimischen kennen die Strecke aus dem eff eff und schneiden schon mal Kurven. Man merkt dem italienischen Staat die Krise an den Flickwerken auf den Strassen an. Einzelne Streckenabschnitte sind regelrechte Rüttelpisten und die Ortsverbindungsstrassen im Inneren der Insel sind ein Mittelding zwischen Asphalt- und Naturpiste.
Der reservierte CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo war die absolut richtige Wahl. Mauro, der Platzchef, war extrem hilfsbereit und hat uns jeden Wunsch erfüllt. Sowas habe ich noch auf keinem CP erlebt. Ich habe ihm das auch entsprechend gedankt, sodass er sehr verlegen wurde. Die Sanitäranlagen sind alt aber immer blitzsauber. Das in unserer Nähe stehende Sanitärgebäude wurde von 2 Damen den ganzen Tag immer wieder auf Hochglanz gebracht. Überall auf dem Gelände stehen Container für Karton, Glas, Plastik und Hausmüll. Diese Container wurden auch während der Vorsaison täglich geleert. Unsere Parzelle war gegen 120 m2 gross, bot Schatten und Sonne zugleich. Selbstverständlich waren Strom-., Wasser- und Abwasseranschluss vorhanden und ersparten mir so das lästige Schleppen von Frisch- und Abwasser. Die Stromzufuhr ist italienüblich mit 6 A abgesichert. Zuwenig für den mitgeschleppten Wasserkocher, zuwenig für den Staubsauger zusammen mit der Nespressomaschine, genügend für TV, SAT-Receiver und Nespressomaschine plus Beleuchtung im Wohnwagen.
Nachdem ich eine SIM-Karte von drei.at und einen Simlock-Modemstick gekauft hatte, diese beiden Teile sich aber nicht erkannt haben, wollte ich vor Ort einkaufen. Meine CP-Nachbarn hatten auf dem CP aber mit keiner SIM und mit keinem Stick Empfang. So habe ich halt auf das WiFi des CP gesetzt und mich für € 15.-- die Woche ins CP-Netz eingeloggt. Dieses war wenigstens recht schnell und lief unterbruchsfrei.
Was soll ich sonst noch schreiben ? Wir haben uns ins kleine und wunderschöne grüne Inselreich verliebt. Da für 2013 schon alle Urlaubstage verplant sind, werden wir im September 2014 für mindestens 3 – 4 Wochen auf Elba weilen.
Zuwenig warm war für mich die Wassertemperatur im Meer und knapp annehmbar die Wassertemperatur im riesigen Pool. Mein Schatz hat das Wellnesscenter und das Schwimmbad rege benutzt, ich habe mich lieber der Planung von Ausflügen im Trockenen gewidmet. War mir was Wasser zu kalt, hat meiner Traumfrau die zeitweise kühle Luft nicht so zugesagt. Sie im Langarm-Shirt und langer Hose, ich oben ohne und in Shorts. Irgendwie verkehrte Welt.
Ach ja, die Rückfahrt mit der Fähre von Portoferraio nach Piombino war für viele Passagiere des Guten zuviel. Es war ein Würgen und Brechen überall. Wegen sehr hohem Wellengang stampfte und rollte das Fährschiff praktisch ununterbrochen und die Stewards verteilten Kotzbeutel im Akkord. Ich habe währenddessen eine kotzfreie Zone aufgesucht und mir eine Pizza und ein Aqua Minerale gegönnt. Mein Schatz wollte es mir erst nicht glauben, dass Essen und Trinken gut gegen die Seekrankheit ist, hat aber, nachdem sie das Resultat bei mir gesehen hat, auch eine Coke getrunken und danach war ihr deutlich wohler.
Von der Fahrt über Genua haben uns Italienvielfahrer wegen schlechten Strassen und vielen Kurven vehement abgeraten. Wir haben diese landschaftlich reizvolle Variante trotzdem gewagt und haben zwar Kurven aber keine schlechten Autobahnabschnitte vorgefunden. Um 10:30 haben wir uns von den tollen Nachbarn und Mauro verabschiedet und wegen einer langen Staustunde bei Luzern das Gespann kurz nach Mitternacht vor dem Haus abgestellt.
Zu den Kosten : je eine Vignette für Auto und Wohnwagen bei Benutzung der CH-Autobahnen = total Fr. 80.—(die brauchen wir als Schweizer aber so oder so), Autobahngebühren in Italien ca. € 100.--, Fähre inkl. Rücktrittsversicherung für unser 13 m langes Gespann = € 285.--, CP-Gebühren für 14 Übernachtungen genau € 375.--. Dieselverbrauch für die zurückgelegten 1700 km = 180.5 Liter bei Dieselpreisen von € 1.40 in der Schweiz und bis € 1.68 in Italien. An den Autobahntankstellen wollten die gar € 1.90 für einen Liter Diesel.
Elba wir kommen wieder.
Sorry wenn mein Deutsch nicht perfekt ist, meine Wurzeln sind im Romanisch sprechenden Graubünden. Graubünden, die Ferienecke der Schweiz :ok
Herzliche Canpergrüsse, Grischa
Unterwegs mit Seat Tarraco, AWD, 195 PS, 400 Nm, 2400 kg Anhängelast, verfolgt von einem Dreamliner Fendt Opal 560 SRF
Herzliche Canpergrüsse, Grischa
Unterwegs mit Seat Tarraco, AWD, 195 PS, 400 Nm, 2400 kg Anhängelast, verfolgt von einem Dreamliner Fendt Opal 560 SRF
Roland B. 
Wohnwagenfreund
Geschlecht: 
Herkunft:
Bönen
Alter: 59
Beiträge: 61
Dabei seit: 11 / 2005
Wohnwagen: TEC 720 RDK am Haken eines Hyundai H1

Wohnwagenfreund

Herkunft:
BönenAlter: 59
Beiträge: 61
Dabei seit: 11 / 2005
Wohnwagen: TEC 720 RDK am Haken eines Hyundai H1
Betreff: Re: CP Ville degli Ulivi in Marina di Campo/Elba - Gepostet: 27.05.2015 - 12:00 Uhr -
Vielen Dank für den Bericht !!
werde das mal meiner Maus vorstellen und fürs Jahr 2016 einplanen ( 2 Kinder weniger
)
Hoffe nur, das das mit meinem Gespann problemlos über die Bühne geht ( Hyundai H1 und TEC 720 RDK ), immerhin knapp 15 Meter, vor allem bei der Fähre !
Hab schon bei der Fährauffahrt auf Borkum stress gehabt
werde das mal meiner Maus vorstellen und fürs Jahr 2016 einplanen ( 2 Kinder weniger
)
Hoffe nur, das das mit meinem Gespann problemlos über die Bühne geht ( Hyundai H1 und TEC 720 RDK ), immerhin knapp 15 Meter, vor allem bei der Fähre !
Hab schon bei der Fährauffahrt auf Borkum stress gehabt
Das einzige, was ein Ozelot braucht, ist ein Ozelot !
|
Registrierte in diesem Topic Aktuell kein registrierter in diesem Bereich |
Cookies von diesem Forum entfernen
•
FAQ / Hilfe
•
Teamseite
•
Impressum
|
Aktuelle Ortszeit: 18.08.2026 - 00:59





